© DAV Sinsheim

Westweg_Tour_Etappe_10_11 (30.04.-03.05.2026)

30.04.2026

Die Wandergruppe des DAV Sinsheim startet zu ihrer vorletzten Westweg-Etappe: Titisee-Wieden-Belchen.

Bereits am Donnerstagabend sind 11 Wanderer schon nach Titisee ins ‚Hotel zum See‘ angereist, um zum einen am Freitag gut ausgeschlafen und fit in die Etappe 10 zu starten und zum anderen noch die Hängebrücke in Todtnau sowie die Wasserfälle zu besuchen.

Am Freitagmorgen geht es nun zunächst komplett mit der 15-köpfigen Wandergruppe in Richtung Feldberg.

Bei gutem Wanderwetter werden wir ca. 20 Wanderkilometer mit wechselnden Auf- und Abstiegen in beeindruckender Landschaft mit atemberaubenden Ausblicken zurücklegen.

Vom Titisee geht es steil hinauf zur Kesslerhöhe und vorbei an der Adlerschanze und Scheibenfelsen weiter nach Hinterzarten. Am Ortsrand von Hinterzarten machen wir im Kesslerhof unsere erste Rast und gönnen uns die hausgemachten Produkte, insbesondere den Schoki beim „Kesslerbur“. Weiter geht’s durch den halbschattigen Wald, vorbei am Kesslerhofweiher mit Ziel Raimartihof, wo es für jeden eine kulinarische Stärkung - sogar mit Musikbegleitung – gibt. Wieder auf dem Weg zeigt sich links in der Ferne der noch schneebedeckte Feldberg, vorbei an wunderschönen Wiesen mit gelb blühendem Löwenzahn. Wir erreichen den idyllisch gelegenen Feldsee, auch Feldbergsee genannt, und nach einem letzten steileren Anstieg auch unser heutiges Ziel, die Passhöhe Feldberg Grafenmatt mit 1233 m ü.M, wo wir auf der Emmendinger Hütte übernachten. 2 Wandersleute müssen sich leider schon heute wieder auf den Nachhauseweg machen. Mit einem leckeren Abendessen und gemütlichem Beisammensein beschließen wir den Wandertag.

 

Nach einem guten Frühstück starten wir heute mit 13 Wanderfreudigen bei besten Wetteraussichten unsere Westweg-Etappe in Richtung Feldberggipfel mit Ziel Wieden.

Zunächst geht es steil bergauf durch den Wald, dann weiter auf einem wurzelig-steinigen Naturpfad, dem Feldbergsteig, hinauf bis zum Standort Feldbergbahn Talstation und dem danebenliegenden Feldberger Hof.
Wir erreichend den Feldberggipfel mit 1493m der höchste Gipfel Baden-Württembergs und machen eine kurze Rast. Letzte Schneereste sorgen für eine willkommene Abkühlung. Die Aussichtsinsel verspricht bei gutem Wetter einen 360 Grad Panoramablick: Im Norden und Osten die Schwarzwaldhöhen am Horizont, im Westen die Vogesen scheinbar über der Rheinebene und im Süden das breit gelagerte Alpenpanorama. 

Wir sehen den Bismarkturm, der als Denkmal zu den Wahrzeichen des Feldbergs zählt und ebenso den Feldbergturm als ein weiteres Wahrzeichen und ehemaliger Funkturm des Südwestrundfunks. Der Feldbergturm ist heute im Besitz der Gemeinde Feldberg, seit 2003 dient er als Aussichtsturm. Seit dem Jahr 2013 befindet sich im höchst gelegenen Aussichtsturm im Schwarzwald ein Schinkenmuseum. In den Sommermonaten ist es möglich im höchstgelegenen Trauzimmer Baden-Württembergs zu heiraten. 

Bevor es wieder weiter geht, werden wir mit leckeren Energiebällchen versorgt. 

Auf schmalem Pfad mit hohen Stufen steigen wir nun ab, vorbei an der St. Wilhelmer Hütte, in Richtung Passhöhe Notschrei. Der kahle und lang gestreckte Kamm des Stübenwasen (1.386m) beeindruckt mit einem herrlichen Alpenpanorama und auf dem Weg präsentiert sich die längste Bankliege der Welt. Wir erreichen die Passhöhe Notschrei mit Nordic Center und kehren für eine kurze Pause mit Kaffee und Kuchen im Bauerncafe ein. Sportliche Anleitungen am Skiständer gibt’s hinterm Haus inclusive. Gestärkt und beweglich geht’s zur letzten Wegstrecke Richtung Wiedener Eck. Unser Weg steigt noch einmal an, umrundet den Trubelsmattkopf und wir erreichen über unbeschreiblich schöne Wanderpfade inmitten freier blühender Wiesenhänge unsere Unterkunft, das Wiedener Eck. Nach stattlichen 20 Wanderkilometern und werden mit einem Sekt-Orange von Michael belohnt.  

Ein leckeres Abendessen wartet auf uns, ein schöner Wandertag klingt angenehm aus.

Nach einem sehr leckeren Frühstück starten wir zu unserer letzten Etappe mit ca. 8 Kilometern vom Wiedener Eck in Richtung Belchen. Heute ist es etwas bewölkt und deshalb vermeintlich angenehmer zum Wandern. Der Aufstieg auf dem steilen, steinigen und alpinen Steig durch den Bergwald verlangt uns aber nochmal alles ab, Tiefblicke ins Münstertal entschädigen uns für die Strapazen. Wir erreichen die kahle Gipfelkuppe und vom Waldrand führt ein Abstecher direkt auf den Gipfel des Belchen (1414 m). Es ist der dritthöchste Schwarzwaldgipfel vor allem wegen des einmaligen Rundumblicks ein unbedingtes Muss. Hier schlägt jedes Westweg-Wanderherz höher. Im Belchenhaus, das seit 1898 das höchstgelegene Gasthaus Baden-Württembergs ist, gönnen wir uns eine letzte aussichtsreiche Rast, bevor es teilweise zu Fuß oder per Bergbahn hinunter auf den Parkplatz geht und wir mit den bereitgestellten Autos (Danke an die Service-Fahrer) unsere Heimreise antreten.

Fazit: 

Wieder eine tolle DAV-Wandertour mit lauter netten Wandersleuten, schönen Erlebnissen und vielen Eindrücken auf dem herrlichen Schwarzwald-Westweg.

Vielen Dank an Michael Winter für die perfekte Planung!!!