Nach einem guten Frühstück starten wir heute mit 13 Wanderfreudigen bei besten Wetteraussichten unsere Westweg-Etappe in Richtung Feldberggipfel mit Ziel Wieden.
Zunächst geht es steil bergauf durch den Wald, dann weiter auf einem wurzelig-steinigen Naturpfad, dem Feldbergsteig, hinauf bis zum Standort Feldbergbahn Talstation und dem danebenliegenden Feldberger Hof.
Wir erreichend den Feldberggipfel mit 1493m der höchste Gipfel Baden-Württembergs und machen eine kurze Rast. Letzte Schneereste sorgen für eine willkommene Abkühlung. Die Aussichtsinsel verspricht bei gutem Wetter einen 360 Grad Panoramablick: Im Norden und Osten die Schwarzwaldhöhen am Horizont, im Westen die Vogesen scheinbar über der Rheinebene und im Süden das breit gelagerte Alpenpanorama.
Wir sehen den Bismarkturm, der als Denkmal zu den Wahrzeichen des Feldbergs zählt und ebenso den Feldbergturm als ein weiteres Wahrzeichen und ehemaliger Funkturm des Südwestrundfunks. Der Feldbergturm ist heute im Besitz der Gemeinde Feldberg, seit 2003 dient er als Aussichtsturm. Seit dem Jahr 2013 befindet sich im höchst gelegenen Aussichtsturm im Schwarzwald ein Schinkenmuseum. In den Sommermonaten ist es möglich im höchstgelegenen Trauzimmer Baden-Württembergs zu heiraten.
Bevor es wieder weiter geht, werden wir mit leckeren Energiebällchen versorgt.
Auf schmalem Pfad mit hohen Stufen steigen wir nun ab, vorbei an der St. Wilhelmer Hütte, in Richtung Passhöhe Notschrei. Der kahle und lang gestreckte Kamm des Stübenwasen (1.386m) beeindruckt mit einem herrlichen Alpenpanorama und auf dem Weg präsentiert sich die längste Bankliege der Welt. Wir erreichen die Passhöhe Notschrei mit Nordic Center und kehren für eine kurze Pause mit Kaffee und Kuchen im Bauerncafe ein. Sportliche Anleitungen am Skiständer gibt’s hinterm Haus inclusive. Gestärkt und beweglich geht’s zur letzten Wegstrecke Richtung Wiedener Eck. Unser Weg steigt noch einmal an, umrundet den Trubelsmattkopf und wir erreichen über unbeschreiblich schöne Wanderpfade inmitten freier blühender Wiesenhänge unsere Unterkunft, das Wiedener Eck. Nach stattlichen 20 Wanderkilometern und werden mit einem Sekt-Orange von Michael belohnt.
Ein leckeres Abendessen wartet auf uns, ein schöner Wandertag klingt angenehm aus.